Das Geheimnis der glücklichsten und gesundesten Nation

Löffel mit Pesto

2017 hat „Bloomberg Global Health Index“ 163 Länder nach deren Gesundheit bewertet. Als glücklichste und gesundeste Nation hat sich dabei Italien erwiesen. Woran das liegen kann, erklärt sich von selbst – gesunde Ernährung bedeutet in Italien Kultur und Essen wird wie ein Ritual zelebriert. Wenn man einen Blick auf die täglichen italienischen Malzeiten wirft, erkennt man sofort ihr Geheimnis: Italiener legen immer viel Wert auf die hohe Qualität der Zutaten. Auch wenn die Rezepte einfach erscheinen mögen, schmecken sie immer hervorragend.

Sizilien ist eine Region, die besonders stolz auf ihre traditionelle Küche ist. Die reiche Geschichte der süditalienischen Insel wurde von vielen Herrschern und Nationen geprägt, wobei die bodenständig-bäuerliche Küche das kulturelle Erbe prägte. Jede kleine Stadt hier hat wenigstens eine Spezialität, die immer der Nachwelt überliefert wird. Sizilianer sind die echten Gourmet und achten sehr darauf, dass alle Rohstoffe ihren Ursprung auf Sizilien haben, denn kurze Wege garantieren Frische und authentische Aromen. Es wird generell saisonal und regional gekocht. Zudem liefert die sonnige Klima, Meer und der nährstoffreichste Boden rund um das Jahr beste Bedingungen für Zitrusfrüchte, Mandeln, Pistazien, Oliven sowie unzählige Gemüse und Kräuter.

Aus diesen Zutaten können nur die leckeren Gerichte entstehen, sei es Pasta mit Kirschtomaten, Mandelcreme, Marmeladen oder Pesto. Das letztere, die berühmteste grüne Soße der Welt, findet heutzutage fast tägliche Anwendung in der italienischen Küche. Obwohl es seinen Ursprung im Norden Italiens hat, nämlich in Genua, sind seine Variationen bald auch im Süden sehr beliebt worden. Hier können Sie einige davon probieren, mit Pasta oder frisch auf geröstetem Weißbrot. 🙂

Pesto Eat Sicilia UG

Man vermutet, dass Pesto die Entwicklung einer Rezeptur sei, die „Agliata“ (Knoblauchsoße) hieß. Diese wurde vom Mittelalter bis ins neunzehnte Jahrhundert zur Konservierung von gekochten Lebensmitteln verwendet, diente aber auch als Medikament für die Seemänner während ihren langen Fernreisen. Mit der Entwicklung der Medizin und der kontinuierlichen Verfeinerung des Geschmacks von Gerichten wurde die Menge vom Knoblauch in dieser Soße immer weniger.

Der Name „Pesto“ übrigens stammt von der ursprünglichen Methode der Zubereitung: „la pestatura“ – das Stampfen der Blätter und anderer Zutaten in dem traditionellen Mörser mit dem Stößel aus Holz oder Mamor. Heute wird aber immer mehr Stabmixer für die Zubereitung von Pesto benutzt. Wenn aber die Zutaten stimmen, bleibt der Geschmack authentisch. 🙂 Probieren Sie dieses Pesto aus getrockneten Tomaten und lassen Sie uns wissen, wie es Ihnen geschmeckt hat. Wir freuen uns über Ihre Kommentare! 🙂 

ZUTATEN:

400 g Getrocknete Tomaten
30 g Pinienkerne
20 g Mandeln geschält
50 g Parmesan
5-6 Blätter Basilikum
2 Esslöffel Natives Olivenöl Extravergine
1 Knoblauchzehe
2 Prisen Pfeffer (evtl. nach Belieben)

ZUBEREITUNG:

  1. Alle Zutaten mit dem Stabmixer vermengen bzw. zerkleinern.
  2. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken.

Das getrocknete Tomatenpesto kann bis zu 3 Tage in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Fügen Sie es etwas Olivenöl hinzu, bevor Sie es im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Sie es einfrieren, lassen Sie es danach im Kühlschrank auftauen.

Salz wird für dieses Rezept nicht verwendet, weil sonnengetrocknete Tomaten bereits gesalzen sind. Wenn Sie möchten, können Sie 20 g entsalzte Kapern oder frisches Chili hinzufügen.

Um ein delikateres Pestogeschmack zu erhalten, verdoppeln Sie die Menge von frischem Basilikum.

 

ZUBEREITUNGSZEIT:
+ 5 Minuten Zubereitung

SCHWIERIGKEITSGRAD:
Leicht

Buon appetito!

Photo by Nathalie Jolie on Unsplash

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